So planen Einbrecher ihre Taten

Ist Ihr Haus gefährdet? So wählen Einbrecher ihre Ziele aus

Haben Sie sich jemals gefragt, wie Einbrecher ein Haus auswählen, in das sie einbrechen möchten? Wird das Objekt zufällig ausgewählt oder steckt mehr dahinter? Und was macht eigentlich manche Häuser zu einem attraktiveren Ziel als andere?

Durch die Corona-Zeit sind aktuell die Einbruchszahlen etwas gesunken, doch spätestens wenn die Bewohner wieder alte Freiheiten genießen können, in der Firma statt im Homeoffice arbeiten und regelmäßig verreisen, dann wird die Lage wieder gefährlicher. Haus- und Wohnungseinbrüche sind für die Betroffenen Hausbesitzer und Mieter ein schockierendes Ereignis. Einbrecher entwenden nicht nur wertvolle Gegenstände, sondern sie beeinträchtigen das subjektive Sicherheitsgefühl, was sich negativ auf die emotionale und mentale Gesundheit auswirkt und bleibende Schäden hinterlassen kann.

Leider gehen Einbrecher mit der Zeit und suchen ihre Ziele mit Bedacht aus. Es ist kein Zufall, welche Objekte dabei in den Fokus geraten und welche Häuser eher nicht mit einem Einbruch zu rechnen haben.

Professionelle Einbrecher suchen nach bestimmten Merkmalen, bevor ein Haus für einen Einbruch ausgewählt wird. Die Täter suche gezielt nach Informationen, die ihnen helfen, besonders leicht oder in besonders lohnende Objekte einzubrechen. Idealerweise sollten beide Punkte erfüllt sein. Die Beobachtungsphase kann zwischen einigen Tagen und einigen Wochen dauern.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie die Einbrecher ticken und wonach sie suchen. Mit diesem Insiderwissen können Sie geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen und die Wahrscheinlichkeit senken, zum Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden. Wenn Sie unsere Tipps befolgen, können Sie dafür sorgen, dass Einbrecher ihr Haus von der Liste attraktiver Ziele streichen.

Auf welche Merkmale eines Hauses achten Einbrecher?

Einbrecher wollen wie jeder andere Verbrecher nicht erwischt werden. Sie tun alles, um sicherzustellen, dass ihr Plan reibungslos ausgeführt werden kann, damit sie mit der Beute unerkannt entkommen können

Einbrüche in Häuser sind sehr selten spontan. Manchmal sehen Gelegenheitstäter eine vermeintliche Chance und handeln dann spontan. Das trifft häufig im Bereich der Beschaffungskriminalität für Drogen statt. Die Amateure agieren unvorsichtig und werden deshalb öfter ertappt als die „Profi-Kollegen“.

Erfahrene Einbrecher handeln nicht spontan und vermeiden einfache Fehler. Sie nehmen sich Zeit, führen eine angemessene Risikobewertung durch und prüfen, ob sich der Einbruch lohnt oder nicht. Oft wird bei Einbrecher-Banden arbeitsteilig gehandelt, die Ausspäher suchen Objekte aus, in die dann von Profis eingebrochen wird.

Diebe suchen Wertsachen

Was ist, wenn ein Einbrecher in ein Haus einbricht und feststellt, dass es dort keine Wertsachen gibt, die es wert sind, gestohlen zu werden? Das wäre sicherlich eine Zeitverschwendung und vergeblicher Aufwand, abgesehen vom eingegangenen Risiko ohne Etrag.

Aus diesem Grund zielen Einbrecher normalerweise auf Häuser in wohlhabenden Gegenden ab. Häuser, vor denen teure Autos werden, sind besonders interessant. Hier findet sich mit großer Wahrscheinlichkeit lohnende Beute.

Diebe werfen auch gern einen Blick durchs Fenster ins Innere des Hauses, Dabei halten sie Ausschau nach Wertgegenständen, die gestohlen werden können. Die am häufigsten gestohlenen Wertsachen sind Schmuck, Bargeld, Uhren, kleine Elektronik, teure Medikamente, Schlüssel, Designerkleidung und Accessoires sowie persönliche Daten.

Risiko: unsichere oder gar unverschlossene Türen und Fenster

Das Betreten des Grundstücks ist der erste Schritt für die Täter. Hier könnten Sie mit einer Alarmanlage und Bewegungsmeldern für die Beleuchtung der Außenanlage und des Hauses sorgen, ggf. sogar für einen Alarm per Sirene. Wenn das nicht der Fall ist, haben die Täter leichtes Spiel und gelangen schnell zum Haus. Als nächstes wird der einfache Zugang durch die Türen und Fenster ins Haus gesucht.

Vielleicht glauben Sie es nicht, aber viele Täter müssen nicht einmal „einbrechen“. Die Türen sind unverschlossen und so gehen die Einbrecher einfach hinein. Dabei werden oft unverschlossene (auch angekippte) Fenster benutzt, die zu einem Wohnungseinbruch geradezu einladen. Haus- und Wohnungsbesitzer, die ihre Türen und Fenster unverschlossen lassen, erleichtern die Arbeit der Einbrecher erheblich.

Selbst wenn die Türen und Fenster verschlossen sind, werden zu manchmal minderwertige, leicht zerbrechliche Schlösser verwendet. In anderen Fällen bestehen die Türen und Fenster selbst aus einem dünnen Material und sind sehr leicht aufzubrechen.

Riskiko: Keine Sicherheitstechnik und Alarmanlage vorhanden

Im Rahmen der Aufklärung vor der geplanten Tat möchten die Einbrecher sicherstellen, dass es möglichst keine Risiken gibt.

Immobilien mit Alarmanlagen, Kameras und Sicherheitsschlössern verlieren den größten Teil ihres Charmes für Einbrecher, da sie wissen, dass es schwierig ist, in solche Objekte einzudringen. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, ertappt zu werden.

Die AJAX Alarmanlage in Verbindung mit Überwachungskameras schützt Ihren Außenbereich und die Innenräume Ihres Hauses. Sollte der Täter nicht schon im Vorfeld aufgeben, werden Sie per App weltweit in Sekunden über die Gefahr informiert, damit Sie z.B. die Polizei alarmieren können.

Risiko: Verlassene bzw. leere Häuser und Wohnungen

Einbrecher möchten es unbedingt vermeiden, Bewohner während eines Einbruchs zu treffen, da dies die Wahrscheinlichkeit erhöht, erwischt zu werden oder in eine gewaltsame Konfrontation zu geraten.

Die meisten Einbrüche ereignen sich tagsüber, wenn die Menschen an ihrem Arbeitsplatz sind und ihre Häuser praktisch immer leer sind. Einbrecher recherchieren gut im Voraus, um Chancen zu erkennen und einzubrechen, wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass niemand zuhause ist.

Die Täter lauern in der Nachbarschaft, um eine gute Vorstellung vom Tagesablauf der Hausbewohner zu bekommen, z. B. wann sie das Haus verlassen und zurückkehren. Sie können dies mit verschiedenen Taktiken tun, z. B. indem sie so tun, als würden sie in der Gegend spazieren gehen oder joggen.

In den Sommer- und Winterferien ist die Hochsaison für Einbrecher. Sie wissen, dass die meisten Menschen auf Reisen sind und die Häuser leerstehen. Einige Anzeichen, auf die sie achten, um ihre Annahme zu bestätigen, dass das Haus leer ist, sind kein Auto in der Einfahrt, ständig ausgeschaltete Lichter, überquellende Briefkästen, verwelkte Blumen und Pflanzen und ein ungepflegter Rasen. Hier können Sie durch Absprachen mit Nachbarn und Freunden leicht Abhilfe schaffen. Und mit Timern kann das Licht zeitweise an- und ausgeschaltet werden.

Wenn Sie mit mechanischer Sicherheitstechnik, einer Alarmanlage und mit dem aufmerksamen Beobachten des Umfeldes vorsorgen, können Sie die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs deutlich senken.

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